Wie das Laufen und ich zu Freunden wurden

Wer mir schon länger auf Instagram folgt, der weiß, dass ich mich nach meiner Gewichtsabnahme von 15 Kilo im Fitnessstudio angemeldet hatte. Ursprünglich mit einer Freundin – zum Ende hin bin ich aber öfters alleine gegangen, was mich aber irgendwann nicht mehr störte.
Irgendwann wechselte ich in ein ‚besseres Studio‘, wo ich zu 100% zufrieden war. Doch mit der Zeit, dem Wechsel des Studioleiters, etc. war ich irgendwann nicht mehr so glücklich und musste mich nach einer Alternative umschauen. Der Vertrag läuft noch bis Ende des Jahres, aber wohl fühlen tu‘ ich mich in dem Studio schon lange nicht mehr.
Gleichzeitig habe mich aber immer die Mitmenschen im Studio begeistert, die ihre Cardioeinheiten auf dem Laufband absolvierten. Klar, ausschließlich Cardio zu trainieren ist völliger Quatsch, aber ab und an muss es sein und tut einfach gut.
Irgendwann, an einem frühen Nachmittag, wo nicht viel los war, dachte ich mir, ich probiere es einfach mal aus. Was habe ich groß zu verlieren? Auslachen wird mich hier schon keiner und ein Versuch ist es wert. Am Anfang bestand das Laufen eher aus einem schnellen Gehen, kontinuierlich durchrennen, davon war ich noch meilenweit entfernt. Aber jeder fängt doch mal klein an.

Von Mal zu Mal merkte ich, wie gut es mir tut, mich so richtig zu verausgaben, zu schwitzen und einfach zu laufen. Den stressigen Alltag hinter mir zu lassen, einfach zu laufen und abzuschalten. Umso regelmäßiger ich ging, umso besser wurde  auch die Kondition und ich fing an wirklich zu laufen. Mal schneller – mal langsamer, aber es tat gut und fühlte sich richtig an.

Irgendwann war das Wetter draußen einfach zu gut, um im Studio zu trainieren. Also dachte ich mir, warum nicht einfach draußen laufen? Ist es wirklich ein so großer Unterschied? Und so zog ich meine Trainingssachen an und lief los.

laufen

Schnell merkte ich, dass es doch einen größeren Unterschied macht, ob ich auf dem Laufband laufe oder durch den Wald jogge. Der Boden, die Umgebung, die frische Luft, die anderen Jogger, die einen freundlichen grüßen – einfach ein komplett anderes Gefühl. Aber das Gefühl war gut.

Oft ist einfach nach der Arbeit nicht mehr so die Lust oder die Kraft da, um eine ausgiebige Trainingseinheit im Studio zu absolvieren, da ist das Laufen an der frischen Luft ein perfekter Ausgleich. Und man ist immer noch schneller, als jeder andere, der zu Hause auf dem Sofa sitzt.

Gerne baue ich auch kleine Kraftübungen in meinen Lauf ein. Walking Lunges, Hampelmänner, Kniebeugen oder an einer Sitzbank werden ein paar Push Ups absolviert.

laufen2

 

Und da so langsam der Herbst mit großen Schritten eingezogen ist, sind bei mir sogar die ersten Laufoutfits eingezogen. Eine Laufjacke von H&M und eine Laufhose und ein Laufshirt von Aldisued durften auch schon einziehen und sind bereits eingeweiht.

Ich bin wirklich gespannt, wo mich das neue ‚Hobby‘ hinbringt und welche Bestzeiten ich in Zukunft so schaffen werde.

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